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Dezentrale familiŠre Heimaussenstelllen
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Das Sozialpädagogische Zentrum Westerwald bietet im Westerwald zwischen Bonn, Siegen, Limburg und Koblenz stationäre und präventive Hilfen zur Erziehung nach dem Sozialgesetzbuch VIII, dem Kinder- und Jugendhilfegesetzt (KJHG).

Wir arbeiten nach einem:

ganzheitlichen systemischen Ansatz (Mit 2 Familen leben),

familiären Prinzip.

Die Kinder und Jugendlichen werden in dezentralen familiären Heimaußenstellen – sozial(pädagogischen) Familien oder in familienangelehnten Wohngruppen ganz individuell betreut und begleitet und haben die Möglichkeit, Beziehungen aufzubauen. In den familienangelehnten Wohngruppen, zu denen auch unsere Kinder- und Jugendhäuser zählen, sind sowohl Distanz als auch verbindende Gemeinschaft möglich.

In allen Unterbringungsformen gibt es weder wechselnde Bezugspersonen noch Schichtdienst.

Die familiäre oder familiennahe Betreuung ermöglicht nicht nur Normalität in jeder Hinsicht, sondern sie vermeidet auch negative gruppendynamische Effekte. Dadurch werden die Ursachen vorhandener Defizite und Störungen meist schneller erkannt und können wirkungsvoll bearbeitet werden.


Aufnahmemöglichkeiten im stationären Bereich

Betreuungsform

Sozialpädagogische
Familien

familienangelehnte
Wohngruppen

Aufnahmealter

0,5 - 14, im Einzelfall jünger / älter

8 - 16, abhängig von Gruppenstruktur, im Einzelfall jünger / älter

Geschlecht

m und w

Leistungen

Diagnostik

Regel- und Intensivangebot
(nach den Paragraphen 34, 35, 35a, 36, 37 und 41 SGB VIII)

Sondervereinbarung

Beratung und Begleitung der Ursprungsfamilien

Zeitrahmen

zeitbegrenzt oder längerfristig

Platzzahl je Heimaussenstelle

1 - 2

3 - 5


Arbeitsprinzipien (Kurzfassung)
Unser Ziel sehen wir nicht nur darin, Kindern und Jugendlichen das für sie angemessene Wachstums- und Lernklima zu bieten, sie individuell zu stabilisieren, zu stärken und ihr Entwicklungspotenzial auszuschöpfen. Wir arbeiten auch an den systemischen Ursachen (unter anderem durch unsere Elternberater), die den Symptomen der Kinder und Jugendlichen oftmals zugrunde liegen. Ausgangspunkt ist eine systemisch ausgerichtete Diagnostik. Ohne Stabilisierung des Ursprungssystems und eine Stärkung der Elternkompetenzen sind Rückführungsoptionen meist nicht realistisch.
Aufgrund unserer knapp dreißigjährigen Erfahrung mit professioneller familiärer Fremderziehung arbeiten wir so, dass der Betreuungsprozess neben der „Alltagspädagogik“ zusätzlich von mindestens drei erfahrenen Fachkräften mit unterschiedlichen Aufgabenschwerpunkten und Sichtweisen begleitet wird.

Bei vertieftem Interesse an diesem Thema nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.
(Stichwort: Praxisforschung)